Freitag, 27. Mai 2011

Ratgeber II

Tip N° 47: Diese Rubrik, in der Sie Ihre Meinung zur Ehe kundtun können? Überlegen Sie sorgfältig, was Sie dort anklicken.

Sagen Sie ruhig, Sie hielten die Ehe für verzichtbar, unwichtig, veraltet, oder was auch immer. Aber jammern Sie oben nicht darüber, daß es keine Frau zu geben scheint, die bereit ist, über Ihr leicht verbesserungswürdiges Äußeres hinwegzusehen, wenn Sie unten kategorisch erklärt haben „Mich schleift nie wieder eine vor den Altar!“
Verstehen Sie mich recht. Es geht uns nicht darum, unbedingt von Ihnen geheiratet zu werden. Aber wir möchten nicht bereits angesichts Ihrer Basisdaten erfahren, wie entsetzlich grimm Sie ihrer Ex noch immer sind, weil sie bei der Scheidung die Bleiglasbowlengarnitur zugesprochen bekam.

Wenn Sie andernorts „getrennt lebend“ angeben, hier aber behaupten „Die Ehe ist für mich heilig“, werden Besucherinnen bestenfalls annehmen, Sie hätten vor, in nächster Zeit an den heimischen Herd zurückzukehren. Schlimmstenfalls werden sie vermuten, Sie hielten Ihre Gattin irgendwo in einem Käfig gefangen, damit sie nicht zum Scheidungsrichter laufen kann.
Es wird jedoch immer unwillkommene Zweifel an Ihren grundlegenden logischen Fähigkeiten wecken.

Tip N° 48: Geben Sie Ihrer prospektiven Partnerin zumindest so lange Zeit, bis sie Ihren Namen erfahren hat, ehe Sie von ihr verlangen, mit Ihnen zusammen Sexfilme anzuschauen. Generell gibt es nämlich wenige Frauen, die, mit dem Foto eines bekleideten Mannes konfrontiert, sich als allererstes vorstellen möchten, wie derjenige aussieht, während er in sanftem Bildschirmflimmerlicht mit bloßem Hintern und dem besten Stück in der Hand auf dem Plüschbrokat sitzt. Lassen Sie also in der Liste Ihrer bevorzugten Filme die Pornos weg. Glauben Sie mir. Das ist ein klassischer Fall von zuviel Information.

Tip N° 49: Sie befinden sich bereits auf einer Dating-Site. Wir gehen daher bereits davon aus, daß Sie keine gebrauchte Zylinderkopfdichtung wollen. Und der Satz „Ich suche die Eine/Einzige/Frau fürs Leben/Frau meiner Träume“ wird auch durch zahllose Ausrufezeichen nicht interessanter.

Ja, ich weiß. Sie selbst gehen ausschließlich danach, ob Ihnen das Foto zusagt. Sonst würden mich nicht so viele Familienväter anlächeln, obwohl in meinem Profil steht, daß ich Vollwaisen und/oder Leuchtturmwärter bevorzuge. Frauen, glauben Sie mir, sind da ein bißchen anders.

Nutzen Sie diesen Platz daher dazu, tatsächlich etwas über sich selbst zu sagen. Daß Sie an Erdnussbutterphobie leiden. Daß Sie eine Vorliebe für getupfte Schopfwickler hegen. Erzählen Sie meinetwegen Ihren Lieblingswitz. Aber schreiben Sie irgendwas. Bitte.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Hobbyhorseriding

Ich komme mehr und mehr zu dem Ergebnis, daß diese Profilfragebögen für Leute ungeeignet sind, die mit Sprache zu tun haben. Oder vielleicht taugen sie einfach nicht für Menschen, die über mehr als zwei funktionierende Gehirnzellen verfügen.

Da werde ich nach meinen Hobbies gefragt. Damit das Computerprogramm mir passende Partner vorschlagen kann.
Hobbies? Umso länger ich das Wort betrachte, desto eindeutiger scheint es eine Zipfelmütze zu tragen und Puschelfüße zu spreizen.

Ich habe keine Hobbies. Ein Hobby besteht darin, Gladiolen zu züchten. Oder Fußpilzsporen zu sammeln.

Sind meine Blogs – horribile dictu – ein Hobby? Ist Alberne-Texte-schreiben-um-meine-Freunde-zu-amüsieren ein Hobby? Würde ich einen Mann vorziehen, der sich die Zeit auf dieselbe Weise vertreibt? Die Frage läßt mich kalt.
Allerdings wäre es mir lieb, wenn der Betreffende imstande wäre, notfalls einen orthographisch einwandfreien, zusammenhängenden Satz in irgendeiner Sprache zu schreiben. Diese Rubrik fehlt leider.

Himmelherrgott, gibt’s denn nichts, was ich zum Zeitvertreib tue? Doch. Ich gehe in Museen. Gelegentlich in Konzerte. Manchmal ins Kino. Ich sitze vor Cafés, weil drinnen das Rauchen verboten ist und spekuliere darüber, was die übergewichtige Dame dazu verleitet haben mag, sich von Kopf bis Fuß in enganliegende Tigerstreifen zu hüllen. Ich stehe von Zeit zu Zeit vor Schaufenstern rum und frage mich müßig, wer sich veranlaßt sehen wird, Schuhe zu kaufen, die der Trägerin den Anschein verleihen, an einer besonders unattraktiven Form von Klumpfuß zu leiden.
Nichts davon erfordert zwingend die Anwesenheit eines Partners. Ich könnte hervorragend damit leben, all das für den Rest meines Lebens allein zu tun.

Ich hab’s! Ich sammle Schuhe. Mein Hobby ist Schuhesammeln. Halt. Will ich einen Mann kennenlernen, der ebenfalls Fußbekleidung hortet? Nein. Auch dann nicht, wenn er eine Kollektion entzückender Damenpumps von Ferragamo, Bally und Prada vorzuweisen hat? Nein! Möchte ich einen Mann, der eine Frau möchte, die über ein kleineres Schuhmuseum verfügt? Es ist mir wurscht. Meine Schuhe gehören mir und müssen nur mir gefallen. Es ist eine rein narzißtische Angelegenheit.
Außerdem, fällt mir da ein, unterscheiden sich meine Schuhe in einem wichtigen Punkt von Eisstielskulpturen. Ich trage sie. Manche oft, andere selten. Aber praktisch jeder Mensch trägt Schuhe. Fast alle Bewohner der westlichen Welt besitzen mehr als ein Paar Schuhe und sind damit im Besitz einer - wenngleich winzigen - Schuhsammlung. Schuhesammeln kann also nicht eigentlich als Hobby betrachtet werden.

Wenn ich es recht bedenke, dann ist die Schnittmenge an Hobbies im engeren Sinne, denen sowohl Männer wie Frauen oft und gerne nachgehen, relativ klein. Selbst im einundzwanzigsten Jahrhundert herrscht noch betrüblicher Mangel an Männern, die hemmungslos der Hohlsaumstickerei frönen und Frauen, die angesichts wassergekühlter Wankelmotoren in Ekstase geraten.

Tatsächlich würde ich noch einen Schritt weitergehen und behaupten, daß die Beziehungsharmonie proportional zur Unterschiedlichkeit der Interessen steigt.
Wenige Dinge sind liebevoller Zweisamkeit so nachhaltig abträglich wie divergierende Auffassungen darüber, ob es Blumen gestattet sein sollte, sich je nach Wohlbefinden in Beeten auszubreiten, oder ob sie vielmehr in strammem Gleichschritt durch die Rabatten zu marschieren haben. Und man denke nur an die giftigen Küchendebakel, die aus der Butter-Öl-Debatte, dem Essig-Zitronensaft-Disput und der Mixer-Handquirl-Diskussion zwischen passionierten Freizeitköchen zu resultieren pflegen, wenn sie gleichzeitg in derselben Küche kochen.

Nicht nur deshalb ist es erstaunlich, daß es tatsächlich glückliche Paare geben soll, die sich auf dem Umweg über Partnersuchprogramme gefunden haben.

Luis schaut mir über die Schulter und sagt neugierig: „Lies vor, was die geschrieben hat, ja?“
„Die hat sich richtig Mühe gegeben.“ stelle ich fest.
„Sie sagt, sie möchte jemanden, der sagt Schatz, was möchtest Du essen? Heute koche ich. Einen, der beim Spazierengehen mit ihr Händchen hält. Einen, der gelegentlich auch mal mit ihr in einen romantischen Film geht. Einen, der sie ihren Freunden mit den Worten vorstellt ‚Das ist sie!’ Einen, der fürsorglich ist und sie morgens fragt, ob sie gut geschlafen hat.“ übersetze ich artig, und füge hinzu „Hey! Genauso bist Du. Die will Dich!“
Luis hört mit den Würgegeräuschen und dem Augenverdrehen auf, um entsetzt hervorzustoßen: „La virgen! Klick bloß schnell eine andere an!“

Montag, 16. Mai 2011

Less is more

Wie unglaublich verpennt die angeblich größte und ach-so-seriöse deutsche Site ist, sieht man daran, daß bei google als erstes ein Erfolgsbericht der Firma auftaucht, in dem zunächst der Laden gründlich durch den Kakao gezogen und dann unverhohlen Werbung für andere Sites gemacht wird, die deutlich erfolgversprechender seien. Ich beschloß also, meinen virtuellen Horizont qua match.com zu erweitern.

Das war erst mal keine gute Idee, denn es setzte der von mir so genannte Pizza-Effekt ein: habe ich auf der Karte 8 verschiedene Beläge zur Auswahl, ergehe ich mich in freudigen Spekulationen darüber, welcher mir wohl am besten schmecken wird. Bietet man mir 368 an, dann esse ich lieber Lasagne. So scheuchten mich 50.683 User, die gerade auf dieser Site online sind um einen Partner zu suchen, schneller ins Bett als es die Aussicht auf die ehevertragslose Heirat mit einem Multimillionär geschafft hätte.

Nun müllt die Site meinen Postkasten mit ebensolchen Fake-Mails zu wie die Engländer. Aber man sollte ja die Vorzüge von Mehrsprachigkeit nicht unterschätzen. Versehentlich öffnete ich heute die spanische Version der Site und dort kann ich sehr wohl sehen, wer mein Profil besucht hat, ohne stattdessen mit Versuchen bombardiert zu werden, mich zum zahlenden Mitglied zu machen. Kurios - anscheinend sitzt Spaniern das Geld weitaus weniger locker, wenn es um Kontaktseiten geht. Na ja, sie sind ja auch gemeinhin geselliger.

Zu sehen, wer mich potentiell interessant findet, hat natürlich auch seine Nachteile. Jedes Mal, wenn ich nachschaue, starrt Wolf-Berthold (ertappt, Lupus!) gedankenschwanger durch mich hindurch. Daß ein schwarz-weiß-karierter Hemdkragen kokett aus seinem roten Pulli lugt könnte ich ihm eher nachsehen als die Tatsache, daß er seinen offensichtlich von zuviel Latein beschwerten Kopf auf die Spitze seines linken Zeigefingers stützt. Vielleicht popelt er allerdings auch bloß gerade im Ohr - das ist wegen der wild-verschwurbelten Tapete im Hintergrund schwer zu erkennen.

Gentleman_666_6 hat über dem schwarzen Barbour einen bräunlichen Schal auf anheimelnd weibliche Weise um den Hals drapiert (doppelt nehmen und die Enden durch die Schlaufe ziehen). Verführerisch schimmert seine silbrige Mähne im Licht, er beschreibt sich selbst als "sehr attraktiv" - ich weiß einfach, daß er mehr Zeit vor dem Spiegel verbringt als ich und seine Kosmetikasammlung mit größerer Inbrunst hütet als Cher.
Dumm nur, daß in den Miniaturprofilen kein Platz für seinen ganzen Nickname ist, so daß er zum "gentlema" einschrumpfte.

Wohlgemerkt würde ich die virtuellen Finger auf alle Fälle von einem Mann lassen, der sich selbst als Gentleman betitelt. Zehn zu eins schreitet er - im Geiste lässig das Operncape schwingend - völlig unbeschwert von anderen Sorgen als der, wie er auf andere wirken mag, durch's Leben. Schmutzige Dinge wie Geldverdienen und Kloputzen überläßt er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seiner Gefährtin, die aus einer nur ihm selbst zugänglichen Logik nie in die Kategorie von Queen Elizabeth I zu fallen scheint.

Natürlich ist es lästig, immer wieder einen neuen Namen, sodann das Paßwort und die Paßwortbestätigung eingeben zu müssen, ehe das Fenster aufgeht, in dem steht, daß "dieser Name schon vergeben" ist. Aber es kann nicht im Sinne von Steppenwolf_365 sein, daß angesichts seines Usernamens ein phantasieloser Hütehund vor meinem inneren Auge auftaucht.

Wo_Bi_a_77 (Wodomir Bieselbrunner?) hat größere Ohren als Prinz Charles und exakt die Figur von Homer Simpson (Merke: großkarierte Hemden in Gelbtönen schmeicheln eher weniger). Dafür kann er nichts. Wohl aber dafür, daß er sich in bester Förster-Liesl-Romandeinband-Manier finster in die Ferne kniepend vor der Schwäbischen Alb hat fotografieren lassen - ganz so, als sei sie der K2, der ihm soeben den besten Freund geraubt hat. Wodomir, Du hast doch bloß grad die Himbeerstecken geschnitten!

McFetz und Kucke_Da allerdings sollten mit längerem Sportschau- und Dosenbierentzug dafür bestraft werden, daß sie sich im zarten Alter von Mitte Fünfzig derart niedlich benamst haben.

ImBesten(Alter?)51 ist inzwischen 53, sucht also schon etwas länger.

Die kindliche Zuversicht des Herrn aus Rumänien rührt mich immerhin - ob ich ihm einen politisch höchst unkorrekten Tip gebe, wie er eher zu Erfolg gelangen könnte?

Sonntag, 15. Mai 2011

Kleines Bestiarium der Partnersuche

Genus: Mann

Neu! Jetzt mit Querverweisen!

Spezies: Ehemann

Maritus fraudulentus vagrans

Population: stabil mit Expansionstendenz

Eine auch außerhalb ihres Habitats (Büros, Bordelle, Hotelbars, Spezial-Sites) so erstaunlich verbreitete Art, daß sie als echter Zivilisationsfolger, wenn nicht sogar als Pest bezeichnet werden darf. Außerhalb der Virtualität am häufigsten bei Nahrungsaufnahme im Restaurant (gegen Spesenquittung) und Reisen nach Paris (Zieländerung möglich, aber selten) zu beobachten.
Aus bislang unerforschten, möglicherweise sadistisch bedingten Gründen jagt diese Spezies mit wahrer Begeisterung fern ihres angestammten Territoriums. Im Versuch, sich dem feindlichen Umfeld anzupassen, gibt sie sich unweigerlich als „getrennt lebend“ aus. Vermutlich steht dahinter das Rationale, daß sie gemeinhin viele Stunden außerhalb des ehelichen Baus verbringt, oder es immerhin gern täte.

Leicht zu halten, macht dabei aber wenig Freude.
Gerade vom unerfahrenen Beobachter leicht zu verwechseln mit dem -> Herzkönig, seinem größten Freßfeind. Oft wird fälschlich behauptet, besonders ausdauernde Halter hätten sogar eine Metamorphose zu jenem miterlebt. Derart haltloses Geschwätz ist zweifellos mit für die große Verbreitung dieser keinesfalls schützenswerten Art verantwortlich.

Kennzeichen: Keine Angaben unter den Rubriken „Kinder“ und „Wohnverhältnisse“. Bezeichnet sich gern als „generös“. Profil immer ohne Foto. Oft ausgerechnet Jurist und/oder -> Konservativer.

Spezies: Porschefahrer
Casanova ambitiosus

Population: klein, aber stabil

Leicht mit -> Konservativen zu verwechseln, aber ohne deren positive Charakteristika. Ziemlich undankbar in der Langzeithaltung. Bastardformen von -> Ehemännern sind dennoch rar. Das beruht wahrscheinlich auf dem Sieg des Selbsterhaltungstriebes bei einer Kollision des bei dieser Spezies ausgeprägten Betrugswunsches mit dem ebenso starken Instinkt, das Pfauengefieder auf einem Foto (s. Kennzeichen) zu spreizen.
Die Spezies kommt häufig auch auch im Audi, Mercedes und BMW vor, seltener im Opel oder Renault.

Kennzeichen: Meist mehr als ein Foto, fast immer mit Auto und/oder Schal, beschreibt sich selbst unweigerlich als „sehr attraktiv“, häufig auf „-ist“ endende Berufsbezeichnung.

Spezies: Peter Pan

Adulescens sempervirens

Population: verbreitet

Für Langzeithaltung eher ungeeignet. Leider versuchen sich unerfahrene Halter nur zu oft an dieser Spezies. Sie scheitern meist kläglich. Häufig sind -> Säufer eingekreuzt.

Kennzeichen: Fotohintergrund oft unter südlicher Sonne oder im Biergarten, Motorrad und/oder Glatze mit Pferdeschwanz, auf i-endende Nicknames. Oft gebrauchte Formulierungen „Carpe diem“, „Leben und leben lassen“.

Spezies: Heimchen
Formica formica

Population: stabil

Diese Spezies ist geprägt von der Vielzahl ihrer Unterarten. Wirklich reinrassige Exemplare sind selten, aber unweigerlich genauso anstrengend wie Bastardformen.

Alle Kreuzungen sowie die Reinformen zeichnen sich sowohl durch das Wort „treu“ im Partnerwunsch wie auch durch extreme Standorttreue aus. Dabei beschränkt sich das Habitat manchmal auf wenige Quadratmeter, die jedoch stets erstaunlich speziell auf die Bedürfnisse des einzelnen Exemplares ausgerichtet sind. Sollte es doch einmal gelingen, eines aus seiner Nische zu entfernen, beginnt es meist rasch zu kränkeln und macht dann dem Halter nur noch wenig Freude.

Zu den am häufigsten beobachteten Subspezies gehören:

Häuslebauer
F. aedium sueba

Kennzeichen: Foto vor dem Haus oder vor von Gelsenkirchner Barock geprägtem Interieur.

Gartenbuddler

F. horti

Kennzeichen: Outdoor-Foto. Der Unterschied zum -> Sportler tritt für den erfahrenen Beobachter rasch und problemlos in der Kategorie „Freizeitbeschäftigungen“ zutage.

Sammler

F. colligens

Kennzeichen: Unvermitteltes Auftauchen eigentümlicher Worte wie „Überraschungseier“ im Profil.

Bastler
F. construens

(Noch kein Eintrag. Helfen Sie mit, dieses nützliche Werk durch sachkundige Kommentare aufgrund eigener Beobachtungen zu vervollständigen!)

Vereinsmeier

F. societatibus occupata
(Noch kein Eintrag.)

Spezies: Säufer
Potor alcoholicus

Population: genauer Status unbekannt, aber verläßlichen Informationen zufolge weitaus verbreiteter als gemeinhin angenommen, insbesondere die Bastardformen.

Auch für den wagemutigen Halter ist nur die seltene Reinform P. potor geeignet. Bei P. conclamans sind Ohrenlider unabdingbar. Langzeithaltung praktisch ausgeschlossen.

Kennzeichen: meist geschieden, pflegt sich als „gesellig“ zu bezeichnen. Leider ist die charakteristische Rot- oder Graufärbung des Gesichts auf Portraitfotos nur selten eindeutig auszumachen.

Spezies: Couchpotato
Sedentarius televidens

Population: Status unbekannt. Möglicherweise gefährdet.

Wird häufig zu Unrecht den -> Heimchen zugerechnet, denn sie ist im Gegensatz zu jenen weitaus weniger anspruchsvoll in der Haltung. Sie erwartet weder gemeinsame Feldzüge gegen Quecke und Giersch, noch auch die Einmachorgien, die erfahrungsgemäß aus erfolgreicher Erdbeer- und Bohnenproduktion resultieren. Sie verlangt kein regelmäßiges Gehsteigschrubben und vor allem keine mühsam erheuchelte Bewunderung des zuletzt erworbenen Schrotts.
Leider durch die zunehmende Leitkultur-Verschmutzung noch viel erfolgreicher in den Untergrund getrieben als die ebenfalls vom Aussterben bedrohten -> Raucher (Eintrag fehlt!).
So ist harte Detektivarbeit erforderlich, um die scheue Sofaknolle unter ihrem Deckmäntelchen auszumachen, das sie sich mühsam aus an den Haaren herbeigezogenen Interessen zu weben pflegt.

Kennzeichen: die Abwesenheit spezieller Kennzeichen

Spezies: Konservativer
Cornucopia vocis populi

Population: relativ klein, vermutlich stabil

Schutzmaßnahmen sind angeraten, da diese Art oft einige der für den überaus seltenen -> Herzkönig charakteristischen Züge aufweist, auch wenn andererseits viele -> Ehemänner eingekreuzt sind.

Kennzeichen: Markige Sprüche im Profil, wie etwa „Die Invasion unerträglich heuchlerischer Gutmenschen...“

Nur für den robusten Halter mit Ohrenlidern empfehlenswert.

Spezies: Sonderling
Solitarius babillottii

Population: stabil

Strenggenommen handelt es sich dabei nicht um eine eigene Spezies. Die Angehörigen dieser Art setzen sich vorwiegend zusammen aus entweder geschiedenen oder ewig ledigen -> Säufern und -> Sammlern.
Bastardformen von -> Ehemännern sind bei dieser Art möglich, aber extrem selten.

Spezies: Sportler
Homo ludens

Population: riesig

Zu Recht werden dieser Art auch Subspezies wie der gemeine Gesundheitsfanatiker (H. kneippii) und der gefleckte Hypochonder (H. desperatio medicorum) zugerechnet, was ihre Zahlen weiter anschwellen läßt.
In der Haltung oft (aber nicht immer!) genauso anspruchsvoll wie -> Heimchen. In seltenen Ausnahmefällen können gewisse Überschneidungen mit dem -> Herzkönig auftreten.

Kennzeichen: Oft an nur scheinbar harmlosen Sätzen zu erkennen. „Meine zukünftige Partnerin sollte sich für die Jagd/Mountainbiking/extreme Dieting interessieren“ ist zu interpretieren als „Im Zweifelsfalle liege ich lieber mit meiner Schrotflinte und dem Vorstehhund im Bett als mit einer Frau.“

Spezies: Baumstreichler
Mimosa politica

Population: gilt als ausgestorben

In der Fachliteratur wird über letzte Sichtungen in den späten achziger Jahren berichtet. Oft wird eine Korrelation zwischen dem Aussterben der Spezies und dem damals zunehmenden Modetrend zu Birkenstockschuhen vermutet, obwohl die Firma nachdrücklich Unterstellungen zurückweist, sie habe zu irgendeinem Zeitpunkt Baumstreichler verarbeitet. Ein Sensationsfund in jüngster Zeit gibt jedoch Grund zu der Hoffnung, daß tatsächlich einige Angehörige dieser Gattung in einer für sie lebensfeindlichen Umwelt überlebt haben.

Zwei Worte der Warnung für wirklich Ambitionierte:
- die Haltung ist nur unter Idealbedingungen, d.h. in gemeinnützigen Vereinen oder therapeutischen Einrichtungen gestattet und bedarf selbst dann einer offiziellen Genehmigung.
- Nomen est omen! Bedenken Sie, daß es sich um eine extrem empfindliche Art handelt. So sollen in der Vergangenheit mehrfach lebensbedrohliche Schockzustände nach unvermitteltem Gesieztwerden beobachtet worden sein.

Kennzeichen: Bezeichnet sich selbst als "sensibel". Formulierungen wie „Mensch sein“, „ein Stück weit“, „ankommen“ und/oder handgetöpferte Poesie im Profil.


Spezies: Achtundsechziger
Senex revolvens cohn-benditii

Population: Status unbekannt, wahrscheinlich stark gefährdet

Die unterschiedlichsten Gründe haben dazu beigetragen, daß diese Spezies auch für den ausdauernden Beobachter meist unsichtbar bleibt: Abwanderung in die Toskana, Coming-Out, sechste Ehe, die andauernde Suche nach Partnerinnen, die jetzt in dem Alter sind, in dem sie es zu ihrer Glanzzeit waren, Konversion zu Rüschenstores, Aufenthalt im internetfreien Ashram, IMF, etc.

Kennzeichen: (Eintrag fehlt!)

Spezies: Herzkönig
Avis rara

Population: unmittelbar vom Aussterben bedroht

Tatsächlich beruht alle Kenntnis dieser Art auf Gerüchten. Es wird sogar behauptet, sie gehöre eigentlich ins Reich der Sphinxen und Zentauren und habe in einem wissenschaftlichen Werk, das Anspruch auf Ernsthaftigkeit erhebt, nichts zu suchen.
Auffällig ist, daß der quasi mythischen Kreatur wechselnde, manchmal sogar einander widersprechende Kennzeichen zugewiesen werden.

Die wenigen bekannten Exemplare haben bereits die Metamorphose hinter sich und sind glücklich verheiratet.
Nicht zu verwechseln mit der Spezies Ehemann!

Namen sind Schall und Rauch

Der Tag war produktiv aber scheinbar endlos. Nun will ich bloß noch rasch einen Blick auf meine Dating-Sites werfen. Es hat sich sicher eh nicht viel getan, aber durch häufiges Einloggen sorge ich dafür, daß mein Profil an prominenter Stelle präsentiert wird. Oder jedenfalls behauptet das die Site. –

Na, immerhin hatte ich ein paar neue Besucher. Beide mit einem Fragezeichen statt Bild. Das heißt, ich muß sie erst anklicken, ehe ich ein Foto in Augenschein nehmen darf. Erheitert und gegen meinen Willen ziemlich neugierig drücke ich mit dem Zeigefinger auf die Maustaste.

M. ist 67, Arbeiter, pensioniert und verwitwet. Lebt in der Pfalz. Nicht grade meine Lieblingsgegend. Aber immerhin allein, nicht bei seinen Kindern. Schwarzer Bürstenschnitt. Ob die Haare gefärbt sind? Bezeichnet seine Figur als ‚mollig’. Na, ich hätte eher ‚Kleiderschrank’ gesagt. Sieht nach ehemaligem Möbelpacker aus. Oder vielleicht Türsteher.
Interessen: Sport, Fernsehen, Garten, Kneipe. Also alles normal. Ich starre auf das narbige Gesicht. Eigentlich nicht unsympathisch, oder? Jemand, den man ganz gern im Zugabteil hätte, falls die Fußballfans zu randalieren anfangen. Andererseits ist da um die Augen was, was mir nicht so gut gefällt. M. sieht vielleicht doch mehr so aus wie jemand, der sehr, sehr unangenehm werden kann, wenn die Nachbarskatze zwischen seine Schlüsselblumen kackt. Oder wenn er denkt, daß ihn jemand nicht ernst nimmt. Ich beschließe, lieber doch keine Nachricht zu schicken.
Obwohl ich wirklich gern gewußt hätte, wie er dazu gekommen ist, sich ausgerechnet Miezipurz zu nennen.

Donnerstag, 12. Mai 2011

Die kostenlose Ratgeberseite für eine erfolgreiche Partnersuche mit Hexenundschnecken

Tip 1:
- Auch wenn es Sie sehr viel Mühe kostet und Ihrem Selbstbild als profunder Denker widerspricht – für die Kamera ein freundliches Gesicht zu machen ist eine Investition in die Zukunft! Sie wollen doch nicht auf den ersten Blick Fragen nach der Funktionstüchtigkeit Ihres Verdauungsapparates wecken, oder?

- Selbst wenn Sie sich wirklich und wahrhaftig, Hand auf's Herz, als "jünger wirkend" oder "junggeblieben" empfinden (genau wie 37 Millionen anderer Männer) - sind Sie tatsächlich auf der Suche nach einer optisch schwerbehinderten Dame? Oder einer, die den Intelligenzquotienten von tiefgekühltem Froschlaich hat? Nein? Dann stellen Sie als Fünfundsechzigjähriger kein Bild von sich ein, das Sie als faltenfreien, vollbemähnten Dreißiger zeigt.

- Verschwenden Sie einen Gedanken an den Hintergrund Ihres Fotos. Selbst sehr lebhafte Tapeten lenken nicht von Ihrem Doppelkinn ab. Auch die Accessoires sind nicht immer unerheblich. Wenn Sie auf der Aufnahme Großtante Ernas Schleiflackkommode zu zärtlich streicheln, könnte eine potentielle Partnerin auf die Idee kommen, daß es in Ihrer prospektiven Beziehung eine unerwünschte Dritte geben wird.

Tip 2: Nur wenige Menschen haben das Glück, so vielsagende Namen wie Rainer_Zufall oder Martha_Pfahl zu tragen. Sie möchten sich gar nicht mit vollem Namen zu erkennen geben? Der Duden verzeichnet 135.000 Stichwörter. Kombinationen mehrerer Wörter sind darin nicht eingerechnet. Bedenken Sie daher, daß Pseudonyme wie Schnaps_is_immer_gut oder Ich_liebe_Nippes um so vieles aussagekräftiger sind als Rolf_439 oder Heike_Buh_13. Daß Sie als Sesselschoner_sensibel von vornherein andere Interessenten finden werden als Bumsen_ohne_Ende, kann sich auf Ihre zukünftige Zweisamkeit nur positiv auswirken.
Vorsicht ist bei Fremdsprachigem angeraten! Wie leicht können Sie bei Fremden einen falschen Eindruck erwecken. Nehmen Sie sich daher lieber nicht den Herrn aus dem spanischen Sprachraum als Beispiel, der für sich "Fairy" wählte - nach einem hierzulande beliebten Geschirrspülmittel.

Tip 3: Lügen Sie überzeugend! Wenn Sie sich als Deutscher mit Universitätsabschluß ausgeben möchten (oder sogar, wenn Sie einer sind), dann lassen Sie die automatische Rechtschreibprüfung über den Text gehen, ja? Sonst passiert womöglich Folgendes (wörtlich aus einem Profil kopiert):

Hallo freue mich,
suche Reisefreudig Begleitung möcht keine kurzfriestig Beziehung

fahre ein Cabrio und Motorrad.
willst du mit ?


Also, wenn Du so fragst...

Weitere wertvolle Ratschläge demnächst.

Dienstag, 10. Mai 2011

Gesetz ist Gesetz

Einer meiner zahlreichen Fehler besteht ja darin, daß ich nie irgendwas glaube, ehe ich es nicht selber ausprobiert habe. Ich stelle also nunmehr am eigenen Leib fest, daß ich mit größerer Wahrscheinlichkeit vom Blitz getroffen werde als einen Mann zu finden.

Ich habe sorgfältig unter den drei mir zur Verfügung stehenden Fotos aus neuerer Zeit das ausgesucht, auf dem ich glücklich aussehe, ohne wie eine hysterische Zicke einerseits oder ein Hippopotamus andererseits zu wirken.

Ich habe mir gesagt, daß es ja nichts schaden kann, ein paar der Kandidaten virtuell anzulächeln. Sie reagieren, als hätte ich nackt vor ihnen auf dem Tisch getanzt. Will heißen, sie glotzen, tun aber nichts. Vielleicht wissen sie nicht, daß es eine Funktion gibt, die mir zeigt, wer mein Profil besucht? Tag für Tag? Ohne je auch nur qua Internet zurückzulächeln. Das heißt, doch. Einer hat reagiert. Sofort. Nur, um mir am nächsten Tag mitzuteilen, die Entfernung sei ihm zu groß. "Ah!" dachte ich erleuchtet. "Ich hab vergessen dazuzuschreiben, daß ich zwar noch in Spanien lebe, aber im Sommer zurückkehre."

Wahrscheinlich, jedenfalls. Daß das unter anderem vom Ergebnis dieser Suchaktion abhängt, brauch ich ja nicht dazuzusagen. Kein Grund, die Pferde scheu zu machen. Der Mann, das wissen wir, ist ein leichtfüßiges Wild, das hakenschlagend die Flucht ergreift, sobald es sich auch nur im geringsten in die Enge getrieben fühlt.

Ich klickte also brav auf "Profil ändern". Da merkte ich, daß darin von Galicien überhaupt nicht die Rede ist. Es war dem Mann zu weit von Nordrhein-Westfalen nach - Baden-Württemberg.

Ein weiterer, laut Persönlichkeitsprofil höchst begehrenswerter Mann, lächelte zurück. Ich sandte eine halbwegs amüsante, völlig unverbindliche Nachricht. Sie schlummert seit einer Woche in seinem Postkasten. Ungeöffnet, daher unbeantwortet. Ja, es gibt eine weitere Fuktion, die mir ermöglicht zu sehen, ob von mir abgeschickte Post gelesen wurde.

Ob das erste ungeschriebene Gesetz des Internet genauso lautet wie das des wahren Lebens? Dagegen ist ja nichts weiter einzuwenden. Rumzusitzen und so lange faszinierend auszusehen, bis sich einer aufrafft, einen Drink zu senden ist schließlich viel einfacher als jemanden strahlend anzulächeln und dann das Gesicht festzuhalten, wenn er sich betont abwendet.
Bloß befürchte ich, das zweite Gesetz behält dann ebenfalls seine Wirkung: es sind unweigerlich die Staubsaugervertreter, die den Kellner rüberschicken.

Sonntag, 8. Mai 2011

Lektüre der Ergebnisse seines eigenen Persönlichkeitstests kann zu tiefer Niedergeschlagenheit führen. Wieso sagt einem das keiner vorher?

Es gilt, die gefühlten fünfunddreißigtausend Fragen des psychometrischen Tests zu beantworten. Bei den Deutschen besteht er darin, mehrfach zwischen zwei abstrakten Grafiken zu wählen (Tip: immer die anklicken, deren Anblick nur Kopfschmerzen verursacht, keine akute Migräne) und aus verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten auf eine hypothetische Situation die auszusuchen, die unter ganz speziellen Voraussetzungen der Wahrheit nahekommen mag -
Sie wollen mit Ihrem Partner zu einer Party gehen. Welche Gedanken gehen Ihnen durch den Kopf, während sie sich ankleiden?
a) Sie überlegen sich, ob das, was Sie mitbringen wollen, den Gastgebern wohl gefallen wird.
Jungs, wenn ich mich anziehe, dann ist es zu spät, mir über das Mitbringsel Gedanken zu machen. Das habe ich zu dem Zeitpunkt abgehakt, als die von meiner Gastgeberin bevorzugten schwarzen Orchideen per Privatflugzeug aus Peru eintrafen.
b) Sie hoffen, daß Ihr Partner richtig angezogen sein wird.
Wieso? Es sind doch SEINE Freunde. Er wird schon wissen, was dafür passend ist. Meine Freunde kämen nicht auf die Idee, mich zu Parties einzuladen, weil sie wissen, daß ich die aus vollem Herzensgrund verabscheue.
c) Sie hoffen, daß Sie pünktlich sein werden.
Hmm. Falls mit "pünktlich" weder "als die Allerersten, so daß die Gastgeberin noch im Negligée ist" noch "während gerade der Hauptgang aufgetragen wird, für den die Gastgeberin 5 Stunden lang in der Küche geschwitzt hat" gemeint ist, dann sollte ich wohl c) wählen.
Die von mir bevorzugte Option d) existiert leider nicht. Sie hätte gelautet: Sie wissen, daß Sie einen qualvollen Abend damit verbringen werden, sich zu bemühen so auszusehen als unterhielten Sie sich ganz hervorragend mit Ihrem halbvollen Weinglas, weil Sie viel zu schüchtern sind, um ein Gespräch mit einem Unbekannten anzuknüpfen. Sie hoffen daher inbrünstig, daß Ihre offenkundige schwere soziale Behinderung Ihrem Partner nicht allzu unangenehm aufstoßen wird, können sich aber nicht enthalten, in einem geheimen Winkel ihres Herzens darum zu beten, Ihr Auto möge genau an diesem Abend einem Attentat von Al Quaeda zum Opfer fallen. Am besten mit Ihnen drin.

Das Ergebnis lautet denn auch entsprechend: "Sie sind ein eiskalt berechnendes Monster, das von seinen niederen Instinkten beherrscht wird." Oder wörtlich: Sie besitzen die bewundernswerte Fähigkeit, starke intuitive Impulse (42%) und einen logisch-nüchternen Verstand (37%) miteinander Hand in Hand gehen zu lassen. Darüber hinaus sind Sie zu herzlichen Gefühlen (21%) fähig, was Sie zu einer ausgesprochen ausgewogenen Persönlichkeit macht.
Fazit: Viele Männer wünschen sich eine grössere innere Nähe in der Partnerschaft als Ihnen entgegen kommt.
Ach ja?

Der englische Test ist noch schlimmer. Man wählt unabsehbar viele Male unter vier Adjektiven die beiden aus, die am meisten und am wenigsten auf einen zutreffen.
- von Konkurrenzdenken geprägt
- ehrgeizig
- perfektionistisch
- zielstrebig
Binnen kurzem verschwammen die Lettern vor meinen Augen, ich begann mich zu fragen, was eigentlich zielstrebig heißt, was ein Perfektionist ist, ob es bedeutet, ehrgeizig zu sein, wenn man sich darüber ärgert, daß die Salatsoße zuviel Essig enthält und... das Programm erklärte mir, es könne den Test aufgrund zu vieler widersprüchlicher Angaben nicht auswerten.

Am nächsten Tag holte ich tief Luft und klickte mich wahllos nochmal durch die Fragen. Dies ist das neue Ergebnis:

THE BASICS
Has the drive to achieve results but also wants to find the perfect solutions.
Assesses situations objectively rather than emotionally.
Needs a variety of tasks; dislikes basic routine duties.
Is a perfectionist who relies on factual information.
Is creative and highly analytical.
Wants standard procedures and realistic timelines.
May worry and be sensitive to criticism.
Sets very high standards for both herself and for others.
Likes analytical challenges.
Can perform detailed tasks.
Will compete in her specialized area of ability and experience.
Is an objective problem-solver.

MOTIVATORS
Is motivated by accomplishments, results and the need to know "why". Reassurance, clear rules and existing structures and the absence of sudden or abrupt changes are also important.

VALUES BROUGHT TO A RELATIONSHIP
Her value to a relationship lies in her abilities to comply with and enforce structure and quality. She will have above-average abilities in objectively and diplomatically appraising others and their skills. She will also bring a willingness to challenge established practices and procedures and to solve problems.

Da haben wir's. Ich bin die geborene Chefsekretärin und/oder Investmentbankerin.